Erstwohnungsanteilkontrolle

Gemäss Art. 32 des Gemeindebaureglements müssen in den Zonen, in welchen das Wohnen zugelassen ist, bei Neubauten oder auch bei Um- und Erweiterungsbauten – sofern nicht Art. 3 BauG (Besitzstandsgarantie) zur Anwendung gelangt – minimale Flächenanteile der Bruttogeschossfläche (gemäss Art. 93 BauV) als Erstwohnungen ausgewiesen werden. Erstwohnungen sind Wohnungen, die von ortsansässigen Personen (vgl. Art. 23 ZGB) ständig benutzt werden. Die EWAP-pflichtigen Wohnungen werden mit einem so genannten Zweckentfremdungsverbot belegt; dieses wird im Grundbuch auf der Stammparzelle angemerkt.

Der Erstwohnungsanteilplan dient der Bauabteilung und der Einwohnerkontrolle als Kontrollinstrument zur Überprüfung der Einhaltung des EWAP in den erfassten Erstwohnungen. Dabei ist die Bauabteilung ausdrücklich berechtigt - soweit dies für den Vollzug der EWAP-Vorschriften erforderlich ist - direkt von den Grund-eigentümerInnen die nötigen Informationen und Auskünfte einzuholen oder sich über den Regierungsstatthalter Zutritt zu bewohnten Gebäuden und Räumen zu verschaffen. Die Liste der EWAP-pflichtigen Wohnungen ist nachstehend aufgeführt; auf Grund des Datenschutzes darf die Wohnfläche, Name und Adresse der Eigentümerin oder des Eigentümers, jedoch nicht veröffentlicht werden.

EWAP Richtlinien 2013


zur Abteilung Baupolizei und Planung